Anzeichen von Anstrengung: schnelles Ermüden beim Lesen -Schreiben- Lernen, Augenschmerzen, Augenbrennen, öfters Blinzeln/ Reiben, Kopfschmerzen (in den ersten Lebensjahren eher Bauchweh), Lichtempfindlichkeit, Schwindel, Übelkeit (beim Schaukeln/ Autofahren usw.) Im Schulbereich:
Körperbeherrschung: ungeschickte Grobmotorik, schlechte Auge-Hand-Koordination, Gleichgewichtsprobleme, oft anecken/stolpern, etwas umwerfen fallen lassen, allgemeine Ungeschicklichkeit, Angst vor Höhenunterschieden usw.
Hilfe bei Lese und Lern-Problemen: Immer wieder geben Kinder, speziell Grundschulkinder, die über eine normale bis gute Intelligenz verfügen, Rätsel auf. Trotz Unterstützung durch Eltern und Lehrer schneiden sie in der Schule unerwartet schlecht ab. Eine krakelige Handschrift, schlechte Linienhaltung, Rückstände beim Malen und Ausschneiden, spiegelbildliches Schreiben, Auslassen von Zeilen und Wörtern, um nur einige Beispiele zu nennen, treiben die Eltern oft an den Rand der Verzweiflung.
Folgebewegungen der Augen und Blicksprünge sind die motorische Basis für das Lernen von Lesen und Schreiben. Beim größten Teil der Kinder mit Lese- und Rechtschreib-Problemen finden sich Mängel im Bewegungsfluss der Augen und eine schlechte "Trefferquote" bei den Blicksprüngen. So wird z.B. das Springen der Augen beim Abschreiben von der Tafel oder das flüssige Lesen eines Textes zur „Irrfahrt“. Einen Ausschnitt aus einem Interview können sie sehen unter http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/10/25/lokdo_03.xml
Entwicklungsstörungen: Falls Ihr Kind bereits im Kindergarten ungern ausmalt oder ausschneidet, könnte dies auf eine mangelhafte Sehentwicklung hinweisen.Meistens aber, werden Defizite beim Sehen die sich aus Entwicklungsstörungen ergeben, erst später bemerkt (Schulprobleme in der 1.–3. Klasse). Sie können dabei in sehr kurzer Zeit massive Lese- und damit Lernprobleme nach sich ziehen.
Früherkennung ist wichtig: In der Entwicklung eines Kindes ist das visuelle System wichtiger als andere Sinne. Die Lenkung des gesamten Körpers, die räumliche Orientierung, nahezu alle (auch motorische) Funktionen, sind vom Sehen abhängig. Je früher vorhandene Störungen erkannt und behoben werden können, desto besser für den weiteren Verlauf des Seh- und Wahrnehmungsprozesses.

Die üblichen ... Augen-Routine-Untersuchungen vermögen solche verdeckten Sehstörungen in der Regel weder festzustellen, noch zu beheben. Funktionelle Störungen der Beidäugigkeit bleiben in der Regel unerkannt und es entsteht häufig der falsche Eindruck, es sei „alles in bester Ordnung“.
Diese Sehfunktions-Defizite ... oder Teil-Leistungsstörungen werden jedoch vom speziell dafür ausgebildteten Funktional-Optometristen im sogenannten 21-Punkte-Meßverfahren und anderen ergänzenden Spezialtesten nach O.E.P.* festgestellt, analysiert und auf Wunsch in einem individuell auf den Einzelfall abgestimmten optometrischen Visual-Trainingsprogramm gemildert bzw. behoben.
Anamnese-Fragebögen für eine Voruntersuchung
Formulare.... zum herunterladen
| Vorschulkinder: | Schüler: | Erwachsene: |
|
|
|
|
|
|
Weitere unabhängige Informationen erhalten Sie bei folgenden Institutionen:
WVAO (Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie) Mainzerstr. 176 55118 Mainz/ Tel.
bzw.
EGO (Europäische Gesellschaft für Optometrie)
P.O. Box 569/ 1-B-1000 Bruxelles/ Tel.
Wenn Sie oder Ihr Kind unter oben beschriebenen Symptomen leiden, vereinbaren Sie einfach einen Termin zu einer individuellen augenoptischen Messung und Beratung.

